Nachrichten

Ehrendoktorwürde der Universität Tiflis für Prof. Trunk

10.10.2017

Am 4.10.2017 wurde Herrn Prof. Trunk von der Staatlichen Ivane Javakhishvili-Universität Tbilisi (Tiflis) die Ehrendoktorwürde verliehen. Prof. Trunk hielt aus diesem Anlass einen Vortrag über Zwecke und Methoden der Rechtsvergleichung mit besonderem Bezug auf den Kontext in Georgien.

Vortrag 100 Jahre Oktoberrevolution

03.11.2017

Am Dienstag, dem 7.11.2017 findet um 18 h ct im Audimax HS E
ein Vortrag aus Anlass des 100. Jahrestages der Russischen Oktoberrevolution statt.
Frau PD Dr. Claudia Radünzel referiert über „Verzögerung bedeutet den Tod!“
Eine Analyse ausgewählter Schriften Lenins aus der Zeit der Oktoberrevolution.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

DRJI-Jahrestagung 2017 in Kiel

03.11.2017

Vom 12. bis 14. Oktober 2017 fand in Kiel die Jahrestagung 2017 des Deutsch-Russischen Juristischen Instituts statt.Die Veranstaltung schloss am 13.10.2017 eine öffentliche Tagung zu dem Generalthema „Aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet der Rechtspflege in Deutschland und Russland“ (auch Verwaltungs- und Strafjustiz) ein. Innerhalb des Generalthemas lag ein Schwerpunkt auf „Aktuellen Entwicklungen im Bereich der Internationalen Handelsschiedsgerichtsbarkeit in Russland und Deutschland“. Nähere Information auf dieser Webseite unter "Events".

Prof. Muraviov 70 Jahre

03.11.2017

Am 1./2.11.2017 nahm Prof. Trunk an der Festveranstaltung zum 70. Geburtstag von Prof. Dr. Viktor Muraviov, Leiter des Lehrstuhls für Rechtsvergleichung und Europarecht am Institut für Internationale Beziehungen der Taras Shevchenko-Universität Kiew teil.

Miklós Kengyel verstorben

23.11.2017

Wie uns soeben bekannt wurde, ist am 4.10.2017 Prof. Dr. Miklós Kengyel (Reformierte Gáspár-Károli Universität Budapest) verstorben. Professor Kengyel war ein hervorragender Wissenschafter mit Arbeitsschwerpunkt im internationalen und vergleichenden Zivilprozessrecht. Er war außerdem ein engagierter Bürger und ein herzensguter Mensch. Wir werden ihn sehr vermissen.

Tagung über EU-Zivilprozessrecht und Drittstaaten

12.04.2017

Am 2. und 3. Februar 2017 führte das Institut eine internationale Tagung in englischer Sprache über EU-Zivilprozessrecht und Drittstaaten aus rechtspolitischer Perspektive durch. Zum Abschluss der Tagung verabschiedeten die Teilnehmer Empfehlungen über eine systematische Weiterentwicklung des EU-Rechts - im Zusammenwirken mit anderen Institutionen wie insbesondere der Haager Konferenz für IPR - zur Verbesserrung der Justizkooperation mit Drittstaaten.

DRJI-Jahrestagung am 12.-14. Oktober 2017

22.07.2017

Vom 12. bis 14. Oktober 2017 findet in Kiel die Jahrestagung 2017 des Deutsch-Russischen Juristischen Instituts statt.
 
Teil der Jahrestagung ist eine öffentliche Tagung am Freitag, den 13.10.2017 zu dem Generalthema: 
„Aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet der Rechtspflege in Deutschland und Russland“ (auch Verwaltungs- und Strafjustiz). 
Innerhalb des Generalthemas liegt ein Schwerpunkt auf „Aktuellen Entwicklungen im Bereich der Internationalen Handelsschiedsgerichtsbarkeit in Russland und Deutschland“

An der Tagung werden auch Vertreter des MKAS (Internationales Handelsschiedsgericht der Russischen Föderation) und der DIS (Deutsche Institution für Schiedsgerichtsbarkeit) teilnehmen.
 
Anmeldeschluss für die Tagung ist der 8.10.2017.
 
Am Donnerstag, dem 12.10.2017 ist um 16.00 h für Interessierte ein Besuch des Landgerichts Kiel zur Information über die dortige Praxis gerichtsgestützter Mediation (Güterichter) vorgesehen. 
 
Am Samstag, dem 14.10.2017 besteht die Gelegenheit zum Besuch des Schlosses Eutin mit Führung durch die dortige Sammlung, die die engen Beziehungen der herzoglichen Familie der Oldenburger zu Russland widerspiegeln.

Das vorläufige Programm der Tagung finden Sie hier Download, auf Russisch Download
Weitere Informationen (zZt nur auf Englisch) hier.
Das Online-Anmeldeformular finden Sie hier.

Vortrag Prof. Trunk über politische Beziehungen EU-Russland

10.05.2017

Am 9.5.2017 hielt Prof. Trunk im Rahmen des Europatages der Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung (FHVD) in Altenholz einen Vortrag über "Das Verhältnis zwischen Russland und der EU - Von der Notwendigkeit zur Neubestimmung der Beziehungen". Das Programm der Gesamtveranstaltung stand unter dem Titel "Die Machtpolitik Russlands und der Veinigten Staaten - Eine Herausforderung für die Europäische Union".

Tagung über EU-Zivilprozessrecht und Drittstaaten (2017)

24.11.2016

Am 2./3. Februar 2017

veranstaltete das Institut eine internationale Tagung (in englischer Sprache) über

Perspektiven einer weiteren Verbesserung der Justizkooperation im Bereich des Zivilrechts zwischen EU-Staaten und Drittstaaten.

Die Tagung war rechtspolitisch ausgerichtet. Sie war als Anstoß zu einer Diskussion gedacht, wie die bestehenden EU-Verordnungen (Brüssel Ia-VO, EU-Zustellungs- und Beweisaufnahme-VO) und begleitende Regelungen im HInblick auf eine stärkere Zusammenarbeit mit Drittstaaten weiterentwickelt werden könnten. Zum Abschluss der Konferenz verabschiedeten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Gemeinsame Erklärung (Text folgt)

Nähere Informationen über die Tagung hier (mit LInks zu Conference Announcement, Call for Papers, Draft Conference Program und Online-Registrierungsformular).

DRJI-Jahrestagung 2017 in Kiel

18.09.2017

Vom 12. bis 14. Oktober 2017 findet in Kiel die Jahrestagung 2017 des Deutsch-Russischen Juristischen Instituts statt.
 In diesem Rahmen findet 13.10.2017 am eine öffentliche Tagung zu dem Generalthema „Aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet der Rechtspflege in Deutschland und Russland“ (auch Verwaltungs- und Strafjustiz) statt. Innerhalb des Generalthemas liegt ein Schwerpunkt auf „Aktuellen Entwicklungen im Bereich der Internationalen Handelsschiedsgerichtsbarkeit in Russland und Deutschland“. Nähere Information auf dieser Webseite unter "Events".

 

Institut betreut Kieler Willem C. Vis Moot Team 2016-2017 (Hongkong)

12.04.2017

Im Wintersemester 2016/2017 betreute Prof. Trunk, unterstützt durch Anastasia Rogozina LL.M. und Dr. Azar Aliyev LL.M., ein Team der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der CAU für den 14th Willem C. Vis (East) Moot on International Commercial Arbitration. Das Team (bestehend aus Christina Crocker, Gelare Matin, Gesa-Marie Schulz, Songping Que, Anna Voit, nahm mit großem Engagement und erfolgreich an dem Wettbewerb teil, der vom 26.3.-2.4.2017 in Hongkong stattfand. Die Team-Mittglieder erwarben damit sowohl solide Kenntnisse im internationalen Schiedsverfahrensrecht und im CISG als auch Erfahrung in der Vertretung eines solchen Falls in der mündlichen, englischsprachigen Verhandlungen vor internationalen Schiedsrichtern im Wettbewerb mit 130 Teams aus vielen Ländern. Die Teilnahme an dem Wettbewerb wurde dem Kiel durch großzügige Zunwendungen insbesondere der IHK zu Kiel und der Anwaltskanzel CMS ermöglicht.

Gemeinschaftsseminar zum vergleichenden Zivilprozessrecht und ADR in Hanoi

12.04.2017

Vom 3.4.-7.4.2017 führte Prof. Trunk mit Studierenden der Rechtswissenschaftlichen Fakultät in Zusammenarbeit mit der Rechtsuniversität Hanoi in Vietnam ein Seminar (in englischer Sprache) über vergleichendes Zivilprozessrecht und Alternative Streitbeilegung durch. Das Seminar schloss sich an die Teilnahme eines Teils der Studierenden am Willem C. Vis Moot 2017 in Hongkong an. Im Rahmen des Aufenthalts in Hanoi fand auch eine wissenschaftliche Tagung über Reformen des vietnamesischen Handelsgesetzes im Licht des CISG und des neuen vietnamesischen ZGB statt. Die Durchführung des Seminars und der Tagung wurden durch die Friedrich-Ebert-Stiftung (in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Deutsches Recht an der Rechtsuniversität Hanoi) sowie durch die CAU unterstützt.

Nachruf Prof. Boguslawskij

12.04.2017

Am 6.3.2017 verstarb Prof. Dr. Dr. h.c.. (Kiel) Mark Boguslawskij. Geboren am 8.6.1924 in Moskau, war Prof. Boguslawskij bis zum Ende seines Lebens der bedeutendste russische (früher sowjetische) Wissenschafter auf dem Gebiet des weit verstandenen Internationalen Privatrechts. Sein Lehrbuch zum russischen IPR (erschienen in sieben Auflagen, zuletzt 2016) ist bis heute das Standardwerk in russischer Sprache zu diesem Rechtsgebiet. Grundlegende Arbeiten veröffentlchte er ferner auf den Gebieten des Kulturgüterschutzrechts, des Auslandsinvestitionsrechts und des Recht des Geistigen Eigentums. In all diesen Bereichen war er bahnbrechend für das sowjetische Recht und prägend auch noch für das moderne russische Recht. Von 1994 - 1997 übernahm er, nach der Pensionierung von Prof. Wolfgang Seiffert, kommissarisch die Leitung des Kieler Instituts für Osteuropäisches Recht und blieb auch nach dem Ende dieser Funktion weiterhin in Kiel wohnhaft. Vor allem ihm ist es zu verdanken, dass das Institut eine Vielzahl von Kontakten in die Staaten des postsowjetischen Raums aufbauen konnte. Zu seinem 80. Geburtstag im Jahr 2004 widmete ihm das Institut eine Festschrift ("Russland im Kontext der internationalen Entwicklung: Internationales Privatrecht, Kulturgüterschutz, geistiges Eigentum, Rechtsvereinheitlichung"). Prof. Boguslawskij wirkte auch rechtsreformberatend in vielen Staaten dieser Region, häufig im Rahmen von Projektarbeiten der deutschen Gesellchaft für technische Zusammenarbeit (heute Gesellschaft für Internaitonale Zusammenarbeit). Früher, zu Zeiten der UdSSR, hatte Professor Boguslawskij u.a. an der Gründung der WIPO mitgewirkt und beriet die sowjetische Regierung und Justiz in Fragen internationaler Wirtschaftszusammenarbeit sowie internationalen Privatrechts und des Rechts des Geistigen Eigentums. Zeitlebens setzte er sich für deutsch-russische Verständigung und Freundschaft ein. Er hielt eine Vielzahl von Vorträgen über Russland für die Schleswig-Holsteinische Universitätsgesellschaft und andere Veranstalter in Deutschland, in denen er um Verständnis für sein Heimatland warb. Prof. Boguslawskij war ein großer Anreger, der jüngere Wissenschafterinnen und Wissenschaftler mit großem Engagement forderte und förderte. Die Rechtswissenschaftliche Fakultät der CAU verlieh ihm im Jahr 1998 für seine wissenschaftlichen Leistungen und sein Wirken für gute deutsch-russische Beziehungen ihre Ehrendoktorwürde. Prof. Boguslawskij war gegenüber seinen Mitarbeitern und Schülern anspruchsvoll, setzte sich aber auch voll für sie ein. Er vermied politisches Engagement, obwohl er sich immer auch in einem politischen Umfeld bewegte - blieb aber stets Wissenschafter. Er verfügte über bewundernswerte Fähigkeiten, Kontakte herzustellen und seine Umgebung zu guter, angenehmer Stimmung zu führen. Auch unser Institut hat von seiner Präsenz, seiner wissenschaftlichen Zuverlässigkeit und der von ihm geschaffenen Atmosphäre vieles gewinnen dürfen. Wir sind ihm zutiefst dankbar.